Laufurlaub in Höhenluft: Armenien

Ungefähr 90% der Landesfläche Armeniens liegen auf etwa 1.000 m Seehöhe, die mittlere Höhe bei 1.800 m. Die höchste Erhebung ist der erloschene Vulkan Aragaz mit 4.090 m. Unsere Touren bewegen sich grösstenteils auf Höhen um die 1.800 m. Allerdings laufen wir nicht im hochalpinen Gelände wie in den Alpen, sondern im Wesentlichen über das, was wir mit rolling hills bezeichnen möchten. Zu weiteren Landesinfos kommen Sie hier.

Laufurlaub: für das echte Feeling

Was wir in unserem Laufurlaub machen, ist ein Training in gesunder, anregender Höhenluft. Eine Leistungssteigerung ist damit per se nicht verbunden und auch nicht die Absicht dieses Laufurlaubs. Wir wollen dir ein wunderbares Land näher bringen, dich mit fremder Kultur vertraut machen und einen unvergesslichen Urlaub mit Leuten gleicher Interessen bieten. Wir wollen, dass du im Zuge deines Laufurlaubs entspannt die wunderbare Landschaft Armeniens genießen kannst, ohne Tempodruck, Zeitvorgaben und den Trainer, der am Rande der Strecke anfeuert. Das Wort Laufurlaub sagt schon aus, dass ihr eure Pulsuhren zwar gerne mitnehmen dürft. Doch ein „Training am Limit“, wie etwa bei euch zu Hause auf der Tartanbahn, wird es nicht geben.

Laufurlaub – was ist das eigentlich?

Für unseren Laufurlaub haben wir uns Armenien ausgesucht – nicht nur, weil wir das Land hervorragend kennen und wegen seiner reichen Kultur und gastfreundlichen Menschen lieben. Armenien bietet gerade für Läufer ein hervorragendes Urlaubsziel: eine top-gesunde, gemüsereiche Küche und großartige, vor allem unberührte Natur mit variantenreichen Strecken. Dank seiner Höhenlage ist das Gros des Landes im Sommer, während unserer Reisetermine, zugleich sonnig und doch angenehm temperiert. Laufurlaub mit F.I.T. spricht vor allem also die sportlichen Genießer an. Sie wollen erleben und zugleich ihr liebstes Hobby, das Laufen, nicht aus den Augen verlieren. Und sie wollen in der Gruppe mit Mitläufern oder aber den unterhaltsamen Trainern von SmartRunning jede Menge „klönen“ – übers Laufen, ihre Läufe, ihre Last oder Lust mit dem Laufsport. Es sei an dieser Stelle also erwähnt, dass ein Laufurlaub immer auch etwas mit dem Gruppenerlebnis zu tun hat. Wer Armenien mit dem „Lonely Planet“ im Rucksack und ohne feste Route entdecken möchte, dem sei also eher eine Individualreise angeraten.

Laufurlaub – in der Ruhe liegt die Kraft

Wie schon gesagt richtet sich unser Laufurlaubs-Angebot an Genießer – und natürlich auch an Nichtläufer. In Armenien gehen, wie in den meisten Ländern der Erde, die Uhren etwas anders als bei uns, deswegen an dieser Stelle einige Tipps:

  • Wir haben Zeit. Ein Laufurlaub hat nichts mit einem Marathonrennen zu tun. Lasst euch auf der Strecke, wenn ihr zwischendrin müde werdet, vom SmartRunning-Coach motivieren – und gönnt euch eine Pause. Unsere begleitenden Trainer sind, was das Laufen angeht, mit „allen Wassern gewaschen“ – sie kennen das Gefühl nur zu gut, wenn man glaubt, nicht mehr weiter zu können. Ein Bustransfer steht jederzeit zur Verfügung.
  • Nichtläufer schätzen an einem Laufurlaub – nein, natürlich nicht das Laufen, aber das gemeinsame Gruppenerlebnis: Das ehrfürchtige Staunen, wenn einen plötzlich die kühle, kerzenduftende Stille einer Kirche und andächtige Stimmung einhüllt wie einen warmen Mantel, die exotischen Gerüche und fröhlichen, aufgekratzten Gespräche bei einem gemeinsamen Grill-Abendessen, die Späße der Trainer, die Blicke aus der Gondel der längsten Seilbahn der Welt und die reichen Erzählungen der gastfreundlichen Armenier. Wir vom Team F.I.T. Laufurlaub freuen uns also auf Nichtläufer, für die wir selbstverständlich alle Vorkehrungen wie etwa den reibungslosen Bustransfer getroffen haben.
  • Eine typische Laufreise hat viel mit Gruppendynamik und Gruppenentscheidungen zu tun. Sehr selten sind auch mal Lösungen abseits des vorgegebenen Reiseplans zu finden – womöglich möchte das Gros der Gruppe mal einen Lauf ausfallen lassen oder einen anderen verlängern. Viele von euch haben bereits eine Laufreise hinter sich und kennen diesen Prozess, die Neulinge unter euch seien an dieser Stelle darauf eingestimmt.

Laufurlaub in der Höhenluft: das Drehbuch

Sehr wichtig für unser Armenien-Abenteuer wird es sein, dass ihr es ruhig angehen lasst. Der Körper muss sich einige Tage an die Umstellungen gewöhnen – die ungewohnte Höhe, den Schlafentzug durch den Nachtflug nach Yerevan, die in der Stadt etwas höheren Temperaturen und die „Aufregungen“ des gegenseitigen Kennenlernens werden euch fordern. Doch keine Sorge, die Coaches von SmartRunning und Reiseleiter kennen diese Gegebenheiten von ihren ersten Reisen und Laufurlauben. So folgt dieser Laufurlaub denn auch einem Drehbuch, das euch Zeit und Luft lässt, echtes Laufurlaubs-Feeling zu entwickeln. Wichtig ist, dass ihr uns Sorgen und Nöte gleich mitteilt – wir freuen uns natürlich auch, wenn euch etwas besonders gut gefällt.

Laufurlaub in der Höhenluft: Vorbereitung möglich?

Man glaubt es kaum: Berglauf bzw., wie bei unserem Laufurlaub in Armenien, hügeliger Dauerlaufer belastet die Muskulatur nicht so extrem wie ein harter Straßenlauf oder Bahntraining. Dass gute Straßenläufer am Berg gerne mal einbrechen und, umgekehrt, mittlere Straßenläufer am Berg zu neuen Höhen aufbrechen können, zeigt, dass auch beim Berglauf bzw. Hügellauf Technik (fast) alles sein kann. Den ausgreifenden, federnden Schritt des Straßenlaufs kann man wegen des ständig wechselnden Terrains getrost vergessen. Vielmehr sollte man bei Steigungen rechtzeitig in den schnellen Gehschritt zurückschalten, um das Anstrengungslevel möglichst gleichmäßig hoch zuhalten. Der Oberkörper geht etwas in Vorlage; die Schrittfrequenz ist, wie beim Straßenlauf auch, möglichst hoch – wichtig ist es, in Waden und Oberschenkeln Kraft zu konzentrieren. Eine gut trainierte anaerobe Ausdauer bzw. hohe Laktattoleranz hilft, mit den vergleichsweise hohen Pulswerten in der Höhenluft klarzukommen. Einmal pro Woche sollte man als Idealvorbereitung für unseren Laufurlaub an einer 500 m langen Steilstrecke trainieren – mindestens drei, besser vier Läufe „volle Pulle“, wobei der dritte Lauf der schnellste sein sollte. Vorher bitte gut warmlaufen (3 km); hinterher locker auslaufen. Lauf-ABC-Übungen – die übrigens gerne vom Trainerteam demonstriert werden können – dienen nicht nur der Stilverbesserung. Sie mobilisieren auch zahlreiche, für eine flüssige Laufbewegung im hügeligen Gelände notwendige Muskelgruppen. Übungen wie etwa Skippings, Rückwärtslaufen, Seitwärtslauf, Kniehebelauf oder Anfersen sollten jedoch immer zu Beginn einer Trainingseinheit erfolgen – dann sind die Kräfte noch am größten und man ist konzentriert
Ganz wesentlich ist ein guter, profilierter Schuh. Der F.I.T. Laufurlaubs-Partner LaufBar berät euch vor dem Laufurlaub zu Equipment im Bereich Berglauf und Trailrunning mit zahlreichen, auch preislich sehr ansprechenden Modellen.